Herrsching liegt ca. 35 Kilometer südwestlich von München im Fünfseenland am Ostufer des Ammersees unterhalb vom Kloster Andechs.
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich in den vergangenen 60 Jahren aufwärts: Um 1940 waren es noch rund 2500 Herrschinger, 1950 stieg die Einwohnerzahl, bedingt durch Flüchtlingszuzüge auf 4.229 Einwohner. 2002 gibt es 10 533 Einwohner (inklusive der Zweitwohnsitze) in Herrsching am Ammersee, davon 1603 in Breitbrunn und 401 in Widdersberg.
Ortsteile
Breitbrunn befindet sich am Ostufer des Ammersees, nördlich von Herrsching gelegen und war ursprünglich selbständig.
Ellwang
Rausch
Wartaweil
Widdersberg
Lochschwab
Geschichte
Am Ammersee, z.B. im heutigen Widdersberg, siedelten bereits zur Hallstattzeit Menschen. Aus dem 7. Jahrhundert n.Chr. stammt eine Kapelle, deren Fundamente bei der Erweiterung des Friedhofs entdeckt wurden.
776 wird Herrsching erstmals bei einer Schenkung der Adelsfamilie der Huosier ans Kloster Schlehdorf beurkundet. 1098 wird "Preitbrunnen" (Breitbrunn) erstmals in einer Urkunde erwähnt.
Bis ins 19. Jahrhundert blieb Herrsching ein Fischer- und Bauerndorf, dann begann es, sich zum Ausflugs- und Urlaubsort zu entwickeln. 1903 erhielt Herrsching einen Bahnanschluss nach München. Heute stellen Tagesausflüge